7. Rauhnacht 28./29.12.19

Das heilige Feuer

Die Nacht und der heutige Tag sind dem Göttinnenzyklus gewidmet.

Das Heilige Feuer

…einfache Wahrheiten finden…

…das sechste Haus…

Das heilige Feuer reinigt alles, transformiert alles. 

Wie lebe ich? Vernetze ich mich, lebe ich in Gemeinschaft? Gebe ich im Überfluß? 

Der Rat: überprüfe deine Netzwerke, ist der Ausgleich fließend, oder verausgabe ich mich? Nehme ich nur, oder kann ich auch geben? Was hindert mich daran, in Fülle zu leben?

Schreibe alles was dich behindert auf Zettel, und übergebe sie dem heiligen Feuer zur Transformation….

6. Rauhnacht 27./28.12.19

die nacht war schwarz –

keine Erinnerung –

kein mond –

kein gefühl

 

Liegt es daran, das der Tag zuvor wieder der erste „Geschäftige“ war? Die Arbeit, die Einkäufe gerufen haben……sogar die Post kam. 

Irreal…..

 

5. Rauhnacht 26./27.12.19

Samsara – das Rad des Lebens

Einmal Scheiterhaufen und zurück – 

die Nacht war geprägt von Träumen durch meine Existenzen. Fast ist es immer friedvoll, ohne große Schmerzen, auch wenn ein Gefühl für das Leid spürbar bleibt. 

 

Samsara

Das Rad der Wiedergeburten. Die Buddhisten wissen, das man diesen Kreislauf verlassen kann, oder auch bewusst wieder auf die Erde inkarniert, als Bodhisattva. Jemand, der den Menschen Licht bringt, um ihr Leid zu mildern.

Ich denke auch, das in dieser Dimension auf der Erde, in der du und ich uns gerade befinden, in der Dualität, Leid unausweichlich ist. Kein Licht ohne Schatten. Das bedeutet aber nicht, das wir nichts tun können! Es geht weiter! Es gibt andere Dimensionen, in die wir hinein wachsen werden!

Fangen wir an, unseren Dämonen Futter zu geben. Dann beginnen wir, hinter die Schleier zu blicken….

4. Rauhnacht 25./26.12.19

Ahnen Geflüster

 

Letzte Nacht schlief ich sehr schlecht, immer wieder wach und sehr unruhig. Im Traum bewegte ich mich mit einer Gruppe Menschen durch vermüllte Straßen, besiedelt mit versoffenen Menschen. Wir zogen durch und weiter……

Heute war ich in der Dämmerung an einem Königsgrab in der Altmark. Dies stammt noch aus der Megalithkultur ca. 3000 Jahre vor unserer heutigen Zeitrechnung. Versteckt im Wald, Ruhe, Raben getöne. Ich nehme Kontakt auf mit meinen Ahnen. Auf einmal sehe ich Rituale, Opferrituale. Und ich spüre die allgegenwärtige Angst meiner Vorfahren und das Bedürfnis, dieser Angst mächtig zu werden. 

Die Angst, das die Sippschaft den Winter nicht überlebt. Das Krankheiten die Kinder dahin raffen, Gebärende nicht überleben. Kälte, Frost, Hunger. Ich spüre die Hoffnung, durch Blutopfer das alles Wenden zu können, Täter zu werden, um die Ohnmacht zu besiegen. Ich spüre wie die Hoffnung das Leben erhält.

Und ich danke meinen Ahnen, das sie diesen Weg vor mir beschritten haben, das ich hier und heute von ihrem Bewusstwerdungsprozeß profitiere und diesen Weg nicht mehr gehen muss. Und ich danke ihnen für ihren Mut, der auch in mir weiter lebt und mir hilft, neue Wege zu beschreiten. Und auch ich werde für nachfolgende Ahnin sein. Möge auch ich Bewusstsein schaffen, an das meine Nachkommen anknüpfen können! Ahó!

UR

„Das in der Vergangenheit verursachte Schicksal – singt Urd

muß in der Gegenwart gewendet werden, – singt Werdandi

wenn in Zukunft keine Schuld verbleiben soll.“ – singt Skuld

3. Rauhnacht 24./25.12.19

Schreie in der Nacht

Letzte Nacht hat sich jemand zu Wort gemeldet: ein kleiner Junge. Die Rune Fa und die Samhain Schwitzhütte haben mir das Bewusstsein für diese Energie geöffnet, jetzt kann ich ihn sehen, und sein (mein) Leid bewusst spüren, es war immer da. Ob es (m)ein Seelenanteil ist oder ich etwas für meine Ahnen trage, das weiß ich noch nicht. Die Heilarbeit kann jetzt beginnen: Gesang und Trommelschlag werden weitere Nebel lüften. Ich bin noch ganz überwältigt von der Energie, die sich mir offenbart. Es öffnen sich völlig neue Räume, voller Zärtlichkeit und Liebe, die ich bisher nicht wahrgenommen habe. Was für ein Segen!

2. Rauhnacht 23./24.12.19

Göttin Maat – Göttin Iduna

Ich frage mich, was hindert mich daran loszulassen? Das Orakel antwortet mir mit der Energie MAAT. Ok, ich begebe mich auf die Spurensuche. Die Göttin Maat ist eine ägyptische Göttin. Das (Schuld-)Gewicht der verstorbenen Seelen misst sie mit einer Feder. Sie sagt mir: Da wo du jetzt im Hier stehst, das hast du dir selber erträumt. 

Sie hat recht. Nur das ich inzwischen andere Träume habe.

Ich suche weiter, den Spuren entlang. Und treffe auf IDUNA. Sie ist das nordische Pentant zu Maat. In den Überlieferungen findet man nicht viel zu ihr, wie auch. Die Texte wurden von christlich erfolgreich missionierten Menschen verfasst. Da hat die große Göttin keine Relevanz mehr. Oder besser: sie wird zur kindlichen Naivität degradiert.

Ich werde fündig bei Freya Aswynn „Die Blätter von Yggdrasil“. Das Buch ist ein wahrer Schatz für jeden Suchenden der nordischen Mythologie.

IDUNA ist älter als die Asen, und sogar älter als die Wanen. Ihre Äpfel spenden den Göttern Langlebigkeit (wer erkennt das Pentragramm?). Ohne sie gedeiht nichts. Sie zieht sich während der Ragnarök an die Wurzeln von Yggdrasil zurück und verschwindet von der Erde, um nach dem Weltuntergang wieder mit neuem Leben zurückzukehren! Wie geil ist das denn!

Ich freue mich auf dich IDUNA, heute Nacht in meinen Träumen…..

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