GEBO – eine Herausforderung?

Rune Gebo

Geben & Nehmen, ist jetzt Geben oder Nehmen die Herausforderung? Wen betrifft das nicht? Ich kenne Menschen, die Geben, Geben, Geben…bis sie ausgelaugt sind.

In der nordischen Mythologie wird das Thema in der Edda (Hávamal) behandelt. Und dort wird klar gestellt, dass Geben etwas wirklich Gutes ist, aber dass das Nehmen wohl überlegt sein sollte.

Denn: alles sucht nach Ausgleich!
Gab & Gegengabe besiegelt Freundschaft!

Also überlegt gut, von wem ihr Gaben annehmen wollt, denn ihr müsst für das Angenommene einen Ausgleich zahlen, ob ihr wollt oder nicht.
Am Besten geht das vielleicht über die Vorstellung, ob man diesem Menschen auch gerne Geben möchte, um einen Ausgleich zu schaffen!

Nun, die Edda unterscheidet sich von dem christlichen Ansatz, wenn du geschlagen wirst, so halte die andre Wange hin. Auch hier gilt es zurückzugeben. Im Hávamal steht, dass man Hohn mit Hohn erwidern soll  und Losheit (Lüge/Betrug) mit Lüge (Strophe 41).

Mir scheint, als leite die Edda Karma in Echtzeit an. Nun, wenn alle sich so verhalten, ist es ja auch nichts überraschendes? Vieles daran erinnert mich schon an das Sein im Hier & Jetzt in unserer Gesellschaft.

Überholt? Wie sieht es mit dem Christusbewusstsein aus?
Licht bringen, wo Dunkelheit herrscht?

Alice Miller beschreibt in ihren Büchern etwas, dass mich bis heute beschäftigt: Ein Kind, das willkürlicher Gewalt, Demütigung oder seelischer Kälte ausgesetzt ist, ist diesem Leid nicht zwangsläufig hilflos ausgeliefert – selbst dann nicht, wenn es die Gewalt nicht direkt beenden kann. Entscheidend ist, ob es wenigstens eine Beziehungsperson gibt, die sich anders verhält.

Nun, ihr merkt meinen Zwiespalt vermutlich……

 

3. Rauhnacht 24./25.12.19

Schreie in der Nacht

Letzte Nacht hat sich jemand zu Wort gemeldet: ein kleiner Junge. Die Rune Fa und die Samhain Schwitzhütte haben mir das Bewusstsein für diese Energie geöffnet, jetzt kann ich ihn sehen, und sein (mein) Leid bewusst spüren, es war immer da. Ob es (m)ein Seelenanteil ist oder ich etwas für meine Ahnen trage, das weiß ich noch nicht. Die Heilarbeit kann jetzt beginnen: Gesang und Trommelschlag werden weitere Nebel lüften. Ich bin noch ganz überwältigt von der Energie, die sich mir offenbart. Es öffnen sich völlig neue Räume, voller Zärtlichkeit und Liebe, die ich bisher nicht wahrgenommen habe. Was für ein Segen!

FA

 

 

Hier beginnt die Evolution der Menschheit. Fast.

Nachdem die Urmutter, die große Göttin am Anfang stand, gebar sie den namenlosen Phallus. Die Dualität begann.

FA ist schon ein Schritt weiter, die erste Personifizierung des Männlichen.

FA repräsentiert die Zeit der keltischen Kultur, in der der keltische Hirschkönig (noch) der Urmutter dient und ihr bedingungslos treu ist. Eine Zeit, in der keltische Druiden, die Drachenkraft „im Griff hatten“.

FA repräsentiert bei den Wikingern den germanischen Gott Freyr.
Der unbewusste Phallus, noch mit einem Fuß im Hügel der Erdgöttin, der großen Urmutter, noch an der Nabelschnur hängend…..

…..das Bewusstsein aber schon drängend nach oben: Kundalini steigt vom Wurzelchakra zum Halschakra. Hier ist der Beginn dieser Reise, das Ziel noch lange nicht erreicht.

FA erzählt vom Beginn der Evolution unserer menschlichen Bewusstwerdung.

FA = Der Vater, auch der unerlöste Vater.

„Die Lieder kann ich, die keine Königin weiß
und niemandes Nachkomme:
Hilfe heißt das erste, es wird helfen dir
in Not und Nachstellung.“

Die Abnabelung von der Mutter. Ein wichtiger erster Schritt!

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